Funktion


Seeshaupterstr. 44 b
82377 Penzberg

Tel.: 088 56 - 86 900-19
Fax: 088 56 - 97 16

Das Verfahren in Kürze
Strahlmethoden wie z. B. das Sandstrahlen zum Entfernen von Lacken, Schmutz, Fetten und ähnlichen Beschichtungen auf Oberflächen sind hinlänglich bekannt. Seit einigen Jahren werden auch Trockeneispellets als effektives Strahlmittel industriell eingesetzt.
  
Hauptvorteil:
Die eiskalten Pellets sublimieren nach dem Strahlen vollständig. Zurück bleibt nur der entfernte Schmutz - damit wird Abfall erheblich reduziert und Zeit gespart.

Wie entsteht Trockeneis?
Flüssiges Kohlendioxid wird aus einem Tank in eine Spezialmaschine geleitet und entspannt. Dadurch entsteht -79°C kaltes Trockeneis, welches anschließend durch eine Matrize gepresst wird.
  
Ergebnis:
Trockeneispellets in der Größe eines Reiskorns (ca.3 mm).

Was ist Trockeneis?
Trockeneis ist CO2 (Kohlendioxid) in verfestigter Form: CO2 ist ein geruchloses, ungiftiges Gas. In der Getränkeindustrie wird es z. B. Bier und Mineralwasser beigefügt, um den frischen Geschmack länger zu bewahren und die Haltbarkeit zu verlängern. Auch in der Lebensmittelindustrie sowie in Flugzeugen findet CO2 unter anderem zur Fleischkühlung seine Anwendung.


Wie erhält man Trockeneis?
Am einfachsten ist die eigene Produktion von Trockeneispellets mit dem DIS Pelletierer „DP160“. Bei geringen Bedarfsmengen ist Trockeneis flächendeckend bei Gaslieferanten erhältlich und kann etwa sieben Tage in speziellen Thermoboxen aufbewahrt werden.

Fordern Sie einfach unsere Bezugsquellenliste an!


Wie funktioniert die Reinigung mit Trockeneis?

Aus dem Vorratsbehälter der Strahlanlage fallen die Trockeneispellets in eine Dosiereinrichtung und werden dann durch die Druckluft beschleunigt. Durch exakt berechnete Hochleistungsdüsen wird das Strahlmedium auf die zu reinigende Oberfläche mit Druckluft gestrahlt.

Durch die schlagartige Abkühlung (-79°C) auf der Oberfläche versprödet die abzutragende Schmutzschicht, löst sich vom Untergrund (thermischer Effekt) und wird dann von den nachfolgenden Trockeneispellets komplett abgetragen (mechanischer Effekt). Im Gegensatz zu dem bekannten Sandstrahlverfahren wird bei dieser Reinigungsmethode die Grundoberfläche nicht beschädigt. Beim Aufprall auf die zu reinigende Oberfläche verdampfen die -79°C kalten Pellets vollständig und zurück bleibt nur der gelöste Schmutz. Die kosten- und zeitaufwendige Entsorgung des Strahlmittels entfällt.

Die High Tech-Strahlanlagen der DIS werden entweder pneumatisch oder elektro-pneumatisch betrieben.

Impressum

Umsetzung: CPT GmbH